Kapitel
1: Einführung in die Analytische Geometrie in vektorieller
Darstellung
1) Was ist ein Vektor ?
Eine Klasse paralleler Pfeile mit gleicher Länge und gleichem
Richtungssinn heißt Vektor. Es gibt verschiedene Möglichkeiten
Vektoren zu kennzeichnen: Kennzeichnung durch einen Pfeil, durch
Fettdruck oder durch eine Unterstreichung.Wir geben nun einem Vektor
den Namen a:

Seine Eintragungen, also die Zahlen 2,-1 und 2 sind seine Komponenten.
Die erste Komponente ist 2, die zweite -1 usw.. Da diese Komponenten
nebeneinander geschrieben sind, nennt man ihn Zeilenvektor. Die
zweite Möglichkeit, wie man es auch schreiben könnte,
ist:

Die Eintragungen des Vektors sind nun untereinander geschrieben
und deshalb spricht man hier von einem Spaltenvektor.
Vektoren, die nur zwei Eintragungen haben, sind zweidimensional (oder zweikomponentig)
und Vektoren, die drei Eintragungen haben sind dreidimensional (oder dreikomponentig).
Allgemein spricht man von n-dimensionalen (n-komponentigen) Vektoren. Wenn n
= 1 ist, dann spricht man entweder von einem eindimensionalen Vektor oder von
Skalaren. Zahlen bezeichnet man dennach in der Analytischen Geometrie/Lineare
Algebra als Skalare.
2) Betrag eines Vektors:
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Kapitel 2.1: Addition
Graphisch addiert man zwei Vektoren, indem man einen der Vektor
so parallel verschiebt, dass sein Anfangspunkt am Endpunkt des
anderen Vektors liegt. Dann verbindet man den Anfangspunkt des
einen Vektors mit dem Endpunkt des anderen Vektors.


Für Vektoraddition gilt:

Beispiel:
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Kapitel
2.2: Subtraktion


Die Differenz - ergibt
den Vektor , der mit addiert,
den Vektor ergibt.
Beispiel:
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Kapitel
2.3: Multiplikation
Ein Vektor im n-dimensionalen Raum lässt sich sowohl
mit einem Skalar (Zahl), als auch mit einem anderen Vektor im n-dimensioalen
Raum multiplizieren.
1) Skalar-Multiplikation:

2) Multiplikation zweier Vektoren:
Skalarprodukt: Das Skalarprodukt zweier Vektoren ergibt eine skalare Größe
und ist definiert durch:

Beispiel: Berechne folgendes Skalarprodukt

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Kapitel
3: Kollinearitätsbedingungen
Was heißt eigentlich kollinear ?
Kollinear bedeutet eigentlich nichts anderes als parallel. Zwei Vektoren sind
dann zueinander kollinear (parallel), wenn einer von den beiden Vektoren
ein Vielfaches von dem anderen ist.
1. Ist einer von zwei Vektoren 0, so sind sie immer kollinear.
2. Zwei von 0 verschiedene Vektoren ( und )
sind genau dann kollinear, wenn einer von den Vektoren ein Vielfaches
des anderen Vektors ist.
(d.h. wenn es ein Skalar gibt, so dass =
c * und damit
auch = :
c ist).
3. Auch wenn zwei Vektoren in verschiedene Richtungen zeigen,
sind sie kollinear.
Beispiel:

Diese beiden Vektoren sind kollinear zueinander, da der Vektor multipliziert
mit dem Skalar 2 den Vektor ergibt.
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Kapitel 4: Komplanaritätsbedingungen
Was heißt eigentlich komplanar ?
Komplanar bedeutet, dass Vektoren in einer gemeinsamen Ebene liegen (also nicht
windschief zueinander liegen).
Komplanaritätsbedingung: ,
wobei x und y Skalare sind.
Damit Vektoren parallel (komplanar) zueinander liegen, muss einer
der Vektoren ein Vielfaches des anderen Vektors sein. So auch bei
3 Vektoren.
Beispiel:

Alle Vektoren besitzen drei Komponenten,
so dass man jetzt drei Gleichungen aufstellen
muss. Damit Vektoren parallel zueinander liegen, muss einer der
Vektoren ein Vielfaches des anderen Vektors sein!
| Gleichung I: |
 |
| Gleichung II: |
 |
| Gleichung III: |
 |
Nun hat man drei Gleichungen und zwei Variablen.
Nun wendet man
das Additions-, Subtraktions- oder Einsetzungsverfahren an. Um
diese Aufgabe zu lösen, wende ich jetzt das Subtraktionsverfahren
an: dazu suche ich mir zwei Gleichungen aus (I und III):
Schritt 1: |
Schritt 2: |
Schritt 3: |
Gleichung nach
y auflösen |
y in Gleichung
I oder III einsetzen |
y und x in Gleichung
II einsetzen |
|
|
|
Anhand des letzten Schritts kann man erkennen, dass das Ergebnis
ungleich ist, somit können die Vektoren nicht komplanar sein
!
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Kapitel
5: Determinanten
Definition:
Eine Determinante ist eine Funktion, die jeder quadratischen Matrix A(n/n)
mit reellen Zahlen als Elemente eindeutig eine reelle Zahl zuordnet. Man
verwendet z.B. Determinanten, um lineare Gleichungssysteme zu lösen.
Determinanten zweiter Ordnung:
 |
Das Produkt der Elemente der Hauptdiagonale minus
Produnkt der Elemente der Nebendiagonale |
Determinate dritter Ordnung:
 |
Die blau makierten Verbindungslinien sollen
die Additionen (+), die rot makierten die Subtraktionen
(-) verdeutlichen (s. oben). Nur für
die dreireihigen Determinaten können die Summanden
mit Hilfe der "Regel
von Sarrus" ermittelt werden. |
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Kapitel
6.1: Parameterdarstellung von Geraden
Eine Gerade ist unendlich lang und kann mit Hilfe
eines Punktes A und einem Richtungsvektor festgelegt
werden. Für jeden Punkt X gilt:

Wenn eine Punkt A(1/2/-1) und ein Richtungsvektor gegeben
sind, so ergibt sich folgende Parameterdarstellung:

Der Punkt A wird hier also zum Stützvektor (oder auch Ortsvektor genannt), ist
der Richtungsvektor und t ist ein Parameter.
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Kapitel
6.2: Punkt auf Gerade (Punktprobe)
Um zu überprüfen, ob ein Punkt P auf einer
Geraden g liegt, kann das am häufigsten angewandte Verfahren,
die Punktprobe, angewendet werden. Wenn ein Punkt auf der Geraden
liegt, so muss es einen eindeutigen Wert für den Parameter
t geben, der die Parameterdarstellung der Geraden g erfüllt.
Folgendes ist bekannt:
 |
Man setzt den gegebenen Punkt mit der Vektorgleichung
der Gerade gleich. Es muss einen eindeutigen Wert für
den Parameter t geben, damit die Vektorgleichung erfüllt
ist und der Punkt auf der Gerade liegt. |
 |
Umschreibung der Vektorgleichung in ein Gleichungssystem.
Das System besteht aus nur einer Variablen t und ist somit
lösbar. |
t = 2
t = 2
t = 2 |
Das Gleichungssystem hat eine eindeutige Lösung
{t = 2}. Der Punkt P liegt auf der Gerade mit dem Parameterwert
t = 2. |
Dieses Verfahren zur Bestimmung von Punkten auf
Geraden ist die häufigst angewandte Methode, da sie schnell
und einfach zu handhaben ist. Punktproben gibt es auch bei Ebenen,
nur dass dort zwei Parameter berechnet werden müssen.
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Kapitel
6.3: Schnittpunkte von Geraden
Zunächst kann man untersuchen, ob die beiden
Geraden zueinander parallel sind. Geraden sind genau
dann parallel zueinander, wenn die Richtungsvektoren und ein
Vielfaches voneinander sind. Ist dies der Fall, so kann es keinen
Schnittpunkt geben. Der Schnittpunkt ist ein gemeinsamer Punkt
der Geraden g und h. Es muss also gelten:

Wenn es einen Schnittpunkt gibt, müssen die Parameter s und t die Vektorgleichung
erfüllen.
Beispiel:
Folgende Geraden g und h sind gegeben:

Aufgabe: Bestimmen Sie den Schnittpunkt!
| 1. |
|
Aufstellen eines Gleichungssystems mit 2 Variablen
(s,t). |
| 2. |
|
Man berechnet s und t; z.B. aus den ersten
beiden Gleichungen. |
| 3. |
s = 2 und t = -1 |
Man erhält zwei Parameter, die nun überprüft
werden müssen. |
| 4. |
|
Durch Einsetzen der Parameter s und t in
die dritte Gleichung, kann man überprüfen, ob
das gesamte Gleichungssystem zu lösen ist. |
| 5. |
|
Hier wurde s = 2 in die Vektorform von g eingesetzt
und ausgerechnet. Als Ergebnis erhält man den Schnittpunkt
S (1/-2/0). |
| 6. |
|
Zur Probe wurde t = 1 in die Vektorform von h eingesetzt.
Man erhält denselben (Schnitt)punkt. |
Das Ergebnis ist eindeutig: Der Schnittpunkt der
Geraden g ung h ist S(1/-2/0). Wenn man dem Punkt dann immer noch
nicht vertraut, könnte man noch einmal zur Überprüfung
die Punktprobe machen (s. Kapitel
6.2).
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Kapitel
7: Orthogonalität
Orthogonal bedeutet nichts anderes als senkrecht.
Wenn zwei Vektoren orthogonal sind, so stehen sie senkrecht
zueinander. Zwei Vektoren sind genau dann orthogonal,
wenn das Skalarprodukt Null ist.
Bedingung: 
Skalarprodukt zweier Vektoren:

Beispiel 1:

Beispiel 2:
 |
Die beiden Vektoren sind orthogonal,
da das Skalarprodukt Null ist. |
Winkel zwischen zwei Vektoren und (verschieden
vom Nullvektor), die in unterschiedliche Richtungen zeigen:
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Kapitel
8.1: Parameterdarstellung einer Ebene
Eine Ebene ist eine unendliche Fläche und kann
mit Hilfe eines Punktes A und zwei Richtungsvektoren und festgelegt
werden. Für jeden Punkt X gilt:

Wenn eine Punkt A(3/-2/0) und zwei Richtungsvektoren gegeben
sind, so ergibt sich folgende Parameterdarstellung:

Der Punkt A wird zum Stützvektor (oder auch Ortsvektor genannt), und sind
die Richtungsvektoren, s und t sind Parameter.
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Kapite
8.2: Koordinatengleichung einer Ebene
Eine Ebene lässt sich nicht nur als Parameterdarstellung
beschreiben, sondern auch mit Hilfe einer Koordinatengleichung
angeben. Es entsteht dabei eine lineare Gleichung.
Hierbei spielt nun der Normalenvektor eine
große Rolle. Der Normalenvektor (ein Lotvektor) ist
eine Normale (ein Lot), die orthogonal (s. Kapitel 7)
zur Ebene liegt. Mit einem Punkt und einem Normalenvektor lässt sich eine
Ebene festlegen. Es muss folgendes gelten:

Nun wird die Gleichung so umgeschrieben, dass der
Ortsvektor direkt auftritt:

Beispiel:
Gegeben sind:
Den Normalenvektor und den
Punkt A setzt man nun in die oben umgeformte Gleichung ein:

Wenn man die Skalarprodukte ausrechnet, erhält
man die Koordinatengleich 2x + 4y - 3z = 21.
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Kapitel
8.3: Von einer Koordinatengleichung einer Ebene zu einer Parameterdarstellung
und umgekehrt
(1) Von einer Koordinatengleichung zu einer Parameterdarstellung:
Anhand eines Beispiels werde ich die einzelnen Schritte
erklären. Lediglich eine Koordinatengleichung muss gegeben
sein.
Gegeben: x - 2y + 3z = 8
Zunächst sucht man einen Punkt, der diese Gleichung
erfüllt; damit hat man bereits einen Stütz- bzw. Ortsvektor.
Man definiert z.B. x = 0 und z = 0. Somit ergibt sich für
y = -4, da die Gleichung sonst nicht erfüllbar wäre.
Der Punkt A(0/-4/0) liegt in der Ebene. Der Stütz- bzw. Ortsvektor ist
festgelegt. Es gibt aber auch noch viele andere Möglichkeiten, je nach
dem wie man x,y und z definiert.
Der Normalenvektor lässt sich sofort bestimmen:

Die beiden Richtungsvektoren und müssen
orthogonal zu dem Normalenvektor sein
! Es muss also gelten:
 |
, also gilt:  |
 |
Man legt zwei Variablen fest
und berechnet dann die dritte Variable. Wichtig ist
hierbei, dass sich die Vektoren und deutlich
voneinander entscheiden. Sie dürfen kein Vielfaches
voneinander sein, denn dann würden sie in dieselbe
Richtung zeigen und es würde keine Ebene aufgespannt
werden. |
Nun hat man den Stütz- bzw. Ortsvektor und die Richtungsvektoren. Damit
lässt sich nun eine Parameterdarstellung aufstellen:
(2) Von einer Parameterdarstellung zu einer Koordinatengleichung:
Auch hier werde ich es anhand eines Beispiels erklären.
Hier muss eine Parameterform einer Ebene E gegeben sein:

1. Es muss folgendes gelten:
 |
=
0 ! |
Nun muss man aus diesen beiden Gleichungen den Normalenvektor
versuchen zu bestimmen:

Da man nun den Normalenvektor bestimmt hat, gelten noch folgende
Bedingungen:
Hiermit ergibt sich als Koordinatengleichung: 2x - 8y + z = -6.
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Kapitel 8.4:
Punkte auf Ebenen (Punktprobe)
Ein Punkt ist auf einer Ebene, wenn die Koordinatengleichung einer
Ebene erfüllt ist, oder wenn es eindeutige Parameterwerte
(s,t) bei der Parameterform einer Ebene gibt.
(1) Liegt der Punkt P(4/1/-6) auf der Ebene 2x - 8y + z = -6 ?
Lösung: Dies ist ein einfacher Fall; man muss lediglich den
Punkt [P(x/y/z)] P(4/1/-6) in die Koordinatengleichung der Ebene
einsetzen:
8 - 8 - 6 = -6
-6 = -6
Die Gleichung ist mit diesem speziellen Punkt P erfüllt, da -6 = -6 ist.
(2) Liegt der Punkt P(4/1/-6) auf der Ebene ?
Lösung: Setzt man den Punkt mit der Parameterform der Ebene
gleich, so müssen die Parameter s und t eindeutige Lösungen
haben, sofern der Punkt auf der Ebene liegt. Ist dies nicht der
Fall, so liegt der Punkt nicht auf der Ebene.
Lösen des Gleichungssystems:

Setzt man die Parameter s und t in alle Gleichungen
zur Überprüfung
ein, so erhält man nur lösbare Gleichungen. Mit s = 1
und t = -2 ist das System eindeutig lösbar. Der Punkt P(4/1/-6)
liegt damit auf dieser Ebene.
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Kapitel 8.5:
Lagebeziehungen zwischen Ebenen
Zwei Ebenen in Koordinatenform sind genau dann parallel,
wenn bei den Ebenen
E1: 2x + 8y - 6z = -4
und
E2: 4x + 16y - 12z = d
folgendes erfüllt ist:
Wenn d = -4 ist, so sind die Ebenen E1 und
E2 identisch. Wenn ist,
dann sind die beiden Ebenen E1 und E2 parallel.
Trifft keines der beiden Fälle zu, so schneiden sich die Ebenen
und es bildet sich eine Schnittgerade (s. Kapitel
8.6).
In Parameterform sind zwei Ebenen parallel, wenn
die Richtungsvektoren und ein
Vielfaches voneinander sind. Identisch sind sie, wenn auch die
Orts- bzw. Stützvektoren ein Vielfaches voneinander sind.
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Kapitel
8.6: Schnittgerade zwischen zwei Ebenen
Schneiden sich zwei Geraden, so gibt es einen Schnittpunkt.
Bei Ebenen gibt es keinen Schnittpunkt, sondern eine Schnittgerade.
Gegeben sind zwei Ebenen:
E1: 5x + 2y + 3z = 30
E2: 10x + 7y - 12z = 45
Für die Schnittgerade g ergibt sich:

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Kapitel
8.7: Spurpunkte
Die Schnittpunkte einer Ebene mit den Koordinatenachsen
heißen Spurpunkte der Ebene. Man bestimmt Spurpunkte, indem
man in die Koordinatengleichung 2 Koordinaten gleich Null setzt
und den dritten Wert ausrechnet.
Beispiel: Gegeben ist die Koordinatengleichung
folgender Ebene E: 3x + 2y - 4z = 1.
Schnittpunkt der x-Achse: y = 0 und z = 0
3x + 0 + 0 = 1
3x = 1
x =
Der Spurpunkt auf der x-Achse ist: Ax ( /
0 / 0)
Schnittpunkt der y-Achse: x = 0 und z = 0
0 + 2y + 0 = 1
2y = 1
y = 
Der Schpurpunkt der y-Achse ist: Ay (0 / /
0)
Schnittpunkt der z-Achse: x = 0 und y = 0
0 + 0 - 4z = 1
-4z = 1
z = 
Der Spurpunkt der z-Achse ist: Az (0 / 0 / )
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Kapitel 9.1: Abstand Punkt-Punkt
Wenn man den Abstand zwischen zwei Punkten
(A und B) wissen möchte, so muss man die Länge der Strecke bzw. den
Betrag (AB) bestimmen:

Der Betrag ist wie in Kapitel
1 beschrieben
durch: definiert.
Sind
die Punkte A(4/3/2) und B(1/3/7) gegeben, so gilt für den Abstand
der Punkte:

Der Abstand der beiden Punkte beträgt ca. 5,83LE.
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Kapitel
9.2: Abstand zwischen Gerade und Punkt
Der Abstand zwischen Gerade und Punkt soll
mit Hilfe der Lotgeraden (geometr. Lösung) bestimmt werden.

Es sei eine Gerade g und ein Punkt gegeben, der kein
Element der Geraden g ist. Fällt man eine Lotgerade von dem Punkt
P auf die Gerade g, so erhält man den Lotfußpunkt Q. Der Lotfußpunkt
Q ist jedoch im Gegensatz zum Punkt P ein Element der Geraden g.
Um nun den Abstand (also |PQ|) zu bestimmen, nutzt man aus, dass
der Vektor PQ orthogonal zum Richtungsvektor der Geraden g ist.
Beispiel: Gegeben sind g und der Punkt P:

Der Abstand zwischen dem Punkt P und der Geraden g beträgt 15 LE.
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Kapitel 9.3: Abstand windschiefer Geraden
Auch hier soll der Abstand zweier zueinander
windschiefer Geraden geometrisch bestimmt werden. Wie so oft, wird
auch hier die Orthogonalität ausgenutzt.
Hinweis zur Skizze: Die Geraden g und h sind windschief
zueinander, d.h, dass es keinen Schnittpunkt gibt,
auch wenn es vielleicht irrtümlicher Weise so in der Skizze aussehen
mag.

Der Punkt P ist Element der Geraden h und der Punkt
Q ist Element der Geraden g. Wenn zwei Geraden g ung h gegeben
sind, so gilt:

Wobei und die
Richtungsvektoren der Geraden g und h sind.
Beispiel: Gegeben sind g und h:



Mit diesen Gleichungen müssen nun noch die Parameter s und t ermittelt
werden:
Mit den Werten s = -2 und t = 1 kann nun PQ und damit
auch der Abstand |PQ| bestimmt werden:

Damit beträgt der Abstand dieser zueinander windschiefer
Geraden (g und h) 14LE.
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Kapitel
9.4: Abstand zwischen Ebene und Punkt
Der Abstand (P;E) ist die kleinste unter den Entfernungen
des Punktes P von allen Punkten der Ebene E. Man fällt das Lot
vom Punkt auf die Ebene. Der Lotfußpunkt F ist dann derjenige Ebenenpunkt,
welcher P am nächsten liegt: |PF| = Abst(P;E).

An einem Beispiel soll das Prinzip erläutert werden:

Der Lotfußpunkt F ist ein Punkt der Ebene E und somit
gilt:
(1)
Aus der Zeichnung (s. oben) ergibt sich ebenfalls
für den Lotfußpunkt F:
(2)
Mit (1) und (2) folgt:

Damit ist der Lotfußpunkt F:

Der Abstand des Punktes P von der Ebene E beträgt
6LE.
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Kapitel 9.5: Abstand zwischen Ebene und Gerade
Die folgenden zwei Kapitel lassen sich relativ schnell
abhandeln, denn Ebene und Gerade bilden nur dann einen Abstand,
wenn sie parallel zueinander sind. Um den Abstand zwischen Ebene
und Gerade zu bestimmen, sucht man sich irgendeinen Punkt auf der
Gerade (z.B. den Orst-/Stützvektor) und verfährt dann wie in Kapitel
9.4 mit der Lotgeraden (Abstand Ebene-Punkt).
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Kapitel
9.6: Abstand zwischen Ebene und Ebene
Auch dieses Kapitel lässt sich schnell abhandeln.
Man sucht sich einen Punkt auf der einen Ebene und bestimmt dann
den Abstand zwischen diesem Punkt und der anderen Ebene, also wie
in Kapitel 9.4.
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Kapitel
10.1: Die Kreisgleichung im 2-dimesionalen Raum
Definition eines Kreises: DerAbstand aller Punkte
X auf dem Kreisrand zum Mittelpunkt M ist
gleich groß; man bezeichnet ihn als Radius r.

Somit gilt für die Kreisgleichung:

und für die Koordinatengleichung:
Beispiel 1:
Geben
Sie für den Kreis mit dem Mittelpunkt M(-4/3) und dem Radius r
= 6 eine Kreis- und Koordinatengleichung an.
Kreisgleichung: 
Koordinatengleichung:
Beispiel 2:
Bestimmen Sie den Mittelpunkt und den Radius des Kreises mit der
Gleichung .
Die Gleichung des Kreises ist in die Form bringen.

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Kapitel
10.2: Lagebeziehung zwischen Punkt und Kreis
Gegeben sind ein Punkt P und ein Kreis mit .
Dann gilt:
 |
P liegt innerhalb des Kreises |
 |
P liegt auf dem Kreis |
 |
P liegt außerhalb des Kreises |
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Kapitel
10.3: Lagebeziehung zwischen Gerade und Kreis
|